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Notizen aus der Neupetershainer Lesestube (Nr. 36)

An den Wintertagen und -abenden macht man es sich gern in der warmen Stube mit einem Buch gemütlich. Wer dabei spannende und fantasiereiche Geschichten bevorzugt, ist bei Schriftsteller Wolfgang Hohlbein genau richtig. Der 1953 in Weimar Geborene zählt mit rund 43 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Seine bevorzugten Genres sind Horror-, Fantasy- und Phantastik-Literatur, welche in 34 Sprachen übersetzt auch viele Leser im Ausland erreicht. Er und seine Mitautoren (z. B. Ehefrau Heike, Martin Eisele, Karl-Ulrich Burgdorf) schufen in über 200 Büchern ganze Zyklen von Fantasiewelten, wobei sie auch zahlreiche Pseudonyme verwendeten. Also aufgepasst, hinter „Angela Bonella“ könnte sich ein „Hohlbein“ verstecken. 
    Das Angebot der Neupetershainer Lesestube umfasst 18 Bücher, von denen ich drei stellvertretend vorstelle:
„Die Bedrohung“ ist ein Fantasy-Roman, die Handlung spielt also in einer reinen Fantasiewelt. Auf dem Umschlag des Buches steht : „Mit dem Tag, an dem Anders dem Elbenmädchen Madras das Leben rettet, ist es vorbei mit dem Frieden im Tal. Dem braunen Ungeheuer, das Madras und Anders bedroht, folgen immer mehr. Eines Tages greift eine ganze Horde „Brauner“ Anders und seine Familie an. In letzter Sekunde jedoch können die Elben sie vor dem sicheren Tod retten.“
    Elben (menschenähnliche Wesen aus der Fantasiewelt) kann man übrigens bei den Elbenwald-Festivals im Cottbuser Spreeauen-Park begegnen, also Fabelwesen aus der germanischen Mythologie. Wer beim „Auftreten“ von Elben auch an die Romane „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien und an seine Mittelerde denkt, liegt genau richtig.
    Die folgenden zwei Romane zählen zu Hohlbeins Phantastik-Reihe, d. h. die Handlung enthält zwar Fantasy-Elemente, spielt aber in großen Teilen in der realen Welt.
    „Das Avalon-Projekt“: Auf der Ölbohrinsel Avalon II ist die Besatzung spurlos verschwunden, das Wetter spielt verrückt und die Plattform selbst ist nicht wieder zu erkennen. Der Versicherungs-detektiv Rudger Harm wird bei seinen Nachforschungen in einen Strudel unerklärlicher Phänomene hineingerissen.
    „Die Rückkehr der Zauberer“: Mit einer gewaltigen Explosion stürzt ein Feuerball von maßloser Größe und Zerstörungsgewalt auf die Erde. Es dauert Jahrzehnte, ehe man dem Geheimnis des Feuerballs auf die Spur kommt.

Foto: J. Pufe

Jürgen Pufe
Neupetershainer Lesestube, Schulstraße 4 (ehem. Goethe-Schule)
Mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet
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