Zeitleiste zur Dorfgeschichte

 

 

2025/26
Erneuerung der Ernst-Thälmann-Straße.
2023
Zum Ende des Jahres beendete nach 111 Jahren die Firma/Autohaus Kittan seine Geschäftstätigkeit.
2018
Im Mai wurde die Sanierung des Kirchturms abgeschlossen. Es wurden Fugen im Backsteinmauerwerk instandgesetzt und zwei größere, durch Einschüsse aus dem 2. Weltkrieg entstandene, Beschädigungen gesichert.
2017
Von August bis Mai 2018 wird der Kirchturm saniert. dabei wird in der Kugel eine Schatulle mit Dokumenten zu Bauarbeiten aus den Jahren 1723, 1733 und 1901 gefunden. Im Dachstuhl des Turmes mussten Balken ausgetauscht und die Schiefereindeckung teilweise erneuert werden. Die Turmzier wurde restauriert, teilweise erneuert und vergoldet.
2016
Zum 31. Mai tritt Wolfgang Müller als ehrenamtlicher Bürgermeister zurück. Die Gemeindevertreter wählen Marita Theile zur Nachfolgerin, die damit die erste Frau Bürgermeisterin des Ortes wird.
Neupetershain wird auf Beschluss des Hauptausschusses des Brandenburger Landtages zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erklärt.
2014
Der Charlottenhofer Weg (Charlottenstraße) wird mit einer Asphaltdecke und einem Entwässerungsgraben neu gestaltet.
Am 13. September wird die Restaurierung des Spritzenhauses mit einer Einweihungsfeier abgeschlossen. Als Bauzeit konnte mittels Dendrochronologie eines Dachbalkens das Jahr 1834 ermittelt werden.
2013
Im April wurde der Schuppen an der Nordseite des Gutshofs abgerissen und die Stützmauer zwischen dem Gutshof und der Lindenstraße durch eine Böschung ersetzt.
2012
Der Kirchplatz wird von April bis Juni umgestaltet und erhält ein Betonverbundsteinpflaster. In diesem Zusammenhang finden archäologische Ausgrabungen statt.
Am 1. September findet eine Festveranstaltung zur Ersterwähnung des Dorfes vor 666 Jahren statt.
Im September/Oktober wird die Orgel der Kirche generalüberholt.
Am 18.11. wird das Mahnmal „DIE TOTEN MAHNEN“ am Soldatenfriedhof eingeweiht.
2011
Abriss des „Reichstagsgebäudes“ Mehrfamilienhaus zwischen Kirchstraße und Bundesstraße im Oktober/November.
Das Spritzenhaus in Neupetershain/Nord wurde unter Denkmalschutz gestellt.
2010
Am 29. Mai wurde auf dem Lindenplatz eine Holzskulptur des Ritters Peter aufgestellt.
2009
Baubeginn für die Grundinstandsetzung der Spremberger Straße. 90% der Straßenbäume (Roteichen) wurden gefällt.
Der Abraumbagger erreichte beim Gut Geisendorf die größte Annäherung an die Ortslage Neupetershain Nord.
Pflanzung von zwei Linden an der Ostseite des Lindenplatzes.
2008
Im Juni wird der Feuerwehr Traditionsverein Petershain gegründet.
2004
Auflösung der freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Petershain (Zusammenlegung zu einem Löschzug in Neupetershain).
2004
Bau eines asphaltierten Rad- und Fußweges von Petershain nach Neupetershain.
2000
Frau Ute Dabow stellt den Betrieb ihres Lebensmittelladens im ehemaligen Konsum ein. Bis 2004 wird er von Frau Schöps weitergeführt. Danach endgültige Schließung.
1998
Die Gaststätte „Lindenhof“ wurde im August geschlossen.
1996
Am 2.3. fand nach fünfzehnjähriger Pause wieder das Zampern statt.
Der Tschugateich wurde saniert.
Am 25.9. wurde das evangelische Gemeinde­haus offiziell eingeweiht.
Vom 30.8.bis zum 8.9. fanden Feierlichkeiten zur 650 – Jahr – Feier der Ersterwähnung statt.
1995
Am 5.4. wurde nach Umbau des Gutsschlosses das Hotel zum Gutshof eröffnet.
1994
Die Lindsenstraße erhielt ein Beton – Verbundstein – Pflaster.
Einleitung von Grubenwasser in das bis dahin trockenliegende Petershainer Fliess.
1992
Öffnung einer Gruft in der Kirche.
1991
Die Firma Löwe kaufte das Gutsgelände und eröffnete einige Firmen. Das Schloss wurde teilweise renoviert.
1990
Protestdemonstration gegen die geplante Abbaggerung des Ortes durch den Tagebau Welzow.
1989
Runder Tisch in Neupetershain (Mitglieder: Bürgermeister Blum, Lehrer Wolfgang Lobenstein, Dr. Harry Wunderlich, Udo Kittan …).
1988
Das Granitsteinpflaster der Karl-Marx-Str. wurde mit einer Asphaltschicht bedeckt.
1980
Umbauten im Innern der Kirche. Der Feldstein-Fußbo­den wird mit einer Betonschicht überzogen, die Bänke werden entfernt und durch Polsterstühle ersetzt, die nördl. Empore wird verkürzt und die obersten Emporen entfernt.
1972-82
Pfarrer Meckert in Greifenhain, Ressen und Neupetershain.
Um 1970
Umbauten im Innern der Kirche. Entfernung der Patronatslogen und Ausbau der Kanzel aus dem Altar (versetzt in den Altarraum).
1968
Die große Gutsscheune zwischen Kirche und Fernstraße brennt erneut ab und wird nicht mehr aufgebaut. Stattdessen wurden dort Pappeln angepflanzt.
1967/68
Aus der RTS wurde LIA (Landwirtschaftlicher Industrieanlagenbau) mit ca. 120 Beschäftigten.
1964
Die Chaussee (Fernstraße nach Cottbus) wird asphaltiert.
1961-72
Frau Edela Lux war letzter Pfarrer mit ausschließlichem Dienst in Neupetershain.
1952
Umwandlung der MAS in MTS (Maschinen- und Traktorenstation) und Beginn der Zwangskollektivierung.
Umbau des ehemaligen Gutsschlosses (Entfernung vom Turm und Vereinfachung des Hausdaches).
1949
Gründung der MAS (Maschinenausleihstation) auf dem Gutsgelände.
1945/46
Bodenreform.
1945
Um Petershain wurden im April die Reste mehrerer Divisionen der Waffen – SS und Wehrmacht aufgerieben. Um den Dorfplatz wurden die Dorfschule, die Gaststätte, das Pfarrhaus und das Haus Kara zerstört.Der spätere Literaturnobelpreisträger Günter Grass war zu dieser Zeit kurzzeitig in Petershain arrestiert.
Ca. 1942
Bau des modernen Kuhstalls des Rittergutes (Ostseite des Hofes).
1941/42
Die Brennerei des Gutes stellt die Produktion ein.
1937
Wiederaufbau des Kirchturms und Verle­gung des Haupteinganges durch den Turm. Einbau einer Kohleheizung.
1935
Verherender Brand der großen Gutsscheune mit Übergreifen auf den Kirchturm.
1929
Der Bahnhof wird am 06.10. von Haltepunkt Petershain in Neu-Petershain umbenannt.
1929
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Neupetershain/Nord.
1928
Eingemeindung des Dorfs Petershain gemeinsam mit Geisendorf und Kleingörigk nach Neupetershain.
1927/28
Pflasterung der Chaussee (heutige Bundesstraße 169).
1925
Errichtung eines Gemeindehauses in Neupetershain.
1923
Elektrifizierung des Dorfes.
1922
Anlage eines Friedhofs in Neupetershain durch den aus Ungarn stammenden Gärtner Vörös.
1919
Das Gebiet des heutigen Sportplatzes in Nord wird auf einer Flurkarte als Sportstätte ausgewiesen. Die Platzgestaltung soll Ende der 1920er Jahre erfolgt sein.
1918-35
Gutsbesitzer war Maximilian Hoffmann.
1908
Bau des Spritzenhauses in Neupetershain.
1907
Die freiwillige Feuerwehr wurde in Neupetershain gegründet.
1905
Einbau der Orgel von der Firma Heinze aus Sorau.
1905
1905 wurde Neu-Petershain eigenständige Gemeinde. 1.041 Einwohner lebten auf einer Fläche von 47 Hektar.
1901
Erneuerung des Daches von Kirche und Turm.
1900
Es wurde eine eigene Schulstelle in Neu-Petershain errichtet.
1896
Errichtung erster Wohnstätten in Neu-Petershain.
Erste Glashütte (Maximilian Hoffmann, Adolf Müller und Anton Held gründeten die Niederlausitzer Glashüttenwerke Müller, Hoffmann & Co.).
1895
Gutsbesitzer ist Ernst Fischer.
Einrichtung des Postamts in Neu-Petershain.
1891
Das Rittergut wurde für 500.000 Mark zwangsversteigert.
Bau einer Ziegelei in der Kolonie Petershain.
1888
Die Windmühle brannte ab.
1886
Gutsbesitzer Herr von Heydebrand.
1870
Am 21.04. wurde der Haltepunkt Petershain an der Bahnstrecke Cottbus Großenhain eröffnet.
1868
Pauline von Pannwitz verkaufte das Rittergut an Hermann von Arneburg. Ende der Herrschaft der Familie von Rotberg.
1864
Es wurden 305 Einwohner in 45 Wohngebäuden gezählt.
1854
Wiederaufbau des Kirchturms.
1846
Am 22.9. Separation (Teilung) der Gemarkung in Guts- und Gemeindebezirk.
1842
Der wendische Gottesdienst war vom Guts­herrn unerwünscht und wurde nach dem Tod des Pfarrers Dallwitz eingestellt.
1830
Zerstörung des Kirchturms durch Sturm.
1825
Erwähnung einer Orgel in der Dorfkirche.
1738-66
Carl von Rodenberg besaß Petershain. Er ließ das Vorwerk Charlottenhof anlegen.
1733
Barocke Umgestaltung des Kirchturmes.
Innerhalb von 12 Wochen starben 3 Töchter des Pfarrers Frentzel (Gedenktafel erhalten).
1724/25
Vergrößerung des Kirchenschiffes.
1718/19
Auflistung Petershainer Bauern in einer Klassifikation.
1715-17
Bauernunruhen in der Herrschaft Cottbus.
1702
Druck der heutigen Kirchenbibel.
Um 1700 ?
Bau von Oberlaubenstall und Wohnhaus der Familie Kotzur (Dorfende Richtung Domsdorf).
1700
Tod des Pfarrers Martin Jehnichen (erhaltenes Epitaph).
1667/86
Bauernunruhen in Petershain und anderen Dörfern der Herrschaft Cottbus.
1661
Herstellungsjahr des hölzernen Taufsteins.
1652
Erstes bekanntes Einwohnerverzeichnis.
1649
Bau einer Windmühle auf dem „Petershainer Felde“.
1625
Melchior von Muschwitz erwarb den Löbe­ner Anteil des Dorfes und brachte dadurch den ganzen Ort in seinen Besitz.
1618-48
Im 30-jährigen Krieg wurden 2/3 aller Petershainer Hofstellen zerstört.
1610 (16?)
Am 24.8.wurde Jan Chojnan, später ein bedeuten­der Wegbereiter der niedersorbischen Schriftsprache, in Petershain geboren.
1550
Kaspar Stempel wurde erster evangelischer Pfarrer im Ort.
1537
Die Brüder Heinrich, Hans und Friedrich von Muschwitz wurden als Besitzer eines Petershainer Anteils erwähnt.
1503
Ersterwähnung der Berlinschen- und der Clausmühle (Greschmühle).
1495
Abschrift der Meißener Bistumsmatrikel von 1346 in der Petershain erstmals erwähnt wird.
1486
Erwähnung des wüsten Dorfes Berlinichen (Nähe des heutigen Hundessportplatzes).
1485
Steffen v. Löben wurde mit 1/3 von Peters­hain belehnt.
1457
Seyfried Pesch wurde als Besitzer eines Teils von Petershain genannt.
1455
Heinrich v. Muschwitz war aus dieser Familie der erste bekannter Besitzer eines Teils von Petershain und dessen Adelssitzes.
1445
Der brandenburgische Kurfürst Friedrich II. (der Eiserne) erwirbt die Herrschaft Cottbus und damit auch Petershain.
1431
Hussiten belagern Calau und Drebkau.
1405
Eine Strafaktion der Stadt Görlitz gegen die Niederlausitz führt zur Zerstörung des Petershainer Adelssitz der Muschwitzer.
1346
Erste Erwähnung Petershains in der Meiße­ner Bistumsmatrikel.
Um 600
Slawische Völker wanderten in die Lausitz ein.
3.-5. JH.
Verhüttung von Raseneisenerz innerhalb der Petershainer Gemarkung. 
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