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Pressemitteilungen

 

PRESSEMITTEILUNG

Cottbus, 07.06.2016

Infonachmittag mit Schnupperunterricht am 23.06.16 in der beruflichen Schule für Sozialwesen

Cottbus

Zum Infonachmittag des Deutschen Erwachsenen-Bildungswerks (DEB) in Cottbus am Donnerstag, dem 23. Juni 2016, öffnet die Berufliche Schule für Sozialwesen in der Parzellenstraße 10 von 14.00 bis 15.30 Uhr ihre Pforten.

Ausbildungsinteressierte und Eltern haben die Möglichkeit, die Berufliche Schule für Sozialwesen bei einer Hausführung kennenzulernen und umfassende Informationen zu den Ausbildungsgängen Erzieher (m/w), Sozialassistent (m/w), Heilerziehungspfleger (m/w) und Heilpädagoge (m/w) zu erhalten.

Schüler und Lehrkräfte zeigen, was sich hinter den einzelnen Ausbildungen verbirgt und lassen Besucher am Unterricht teilnehmen. In einer anschließenden Fragerunde wird dann sowohl auf allgemeine als auch ganz individuelle Fragen der Interessenten eingegangen.

WEITERE INFORMATIONEN UNTER

DEUTSCHES ERWACHSENEN-BILDUNGSWERK in brandenburg,

gemeinnützige Schulträger-GmbH

Berufliche Schule für Sozialwesen - anerkannte Ersatzschule -

Parzellenstraße 10

03046 Cottbus

TEL     +49(0)355|355 41 79-0

FAX     +49(0)355|355 41 79-9

MAIL     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WEB     www.deb.de

FB     www.facebook.com/DEBCottbus

 

Der Osterhase wohnt in Groß Kreutz

Positive Entwicklung des Feldhasenbesatzes im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) in Groß Kreutz. Im Unterschied zu den durchschnittlich geringen Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene, fühlen sich die Langohren dank des Engagements der Jäger hier pudelwohl.     

 

Michendorf, 18.03.2016. In den Revieren Nordostdeutschlands stabilisieren sich die Feldhasenbesätze gerade einmal bei fünf Individuen pro Quadratkilometer. Grund hierfür ist die vielerorts intensiv betriebene Landwirtschaft, die den Feldhasen die zwingend notwendige Deckung und Nahrung nimmt. Darüber hinaus machen steigende Bestände von Fuchs und Waschbär den Langohren das Leben schwer. Eine positive Ausnahme ist die Entwicklung im Lehrrevier des LJVB. Hier wurden vor 20 Jahren im Rahmen des Projekts „Artenreiche Flur“ Feldhecken als Lebensraum für die tierischen Bewohner der Offenlandschaften angelegt und zahlreiche biotopverbessernde Maßnahmen verwirklicht. Davon profitieren neben Feldhasen alle Offenlandarten wie Fasan, Kiebitz oder Lerche. Das Engagement der Jäger vor Ort zahlt sich aus: Auf den Offenlandflächen in Groß Kreutz wurden im vergangenen Herbst 19 Feldhasen pro Quadratkilometer gezählt. „Wir haben seit 1991 die Lebensraumgestaltung im Lehrrevier speziell auf die ernährungsphysiologischen Bedingungen der Feldhasen ausgerichtet und eiweißreiche Wildkräutermischungen ausgebracht. Außerdem betreiben wir hier seit Jahrzehnten eine intensive Raubwildbejagung. Die Kombination aus Biotopverbesserung und Kurzhalten der Beutegreifer zahlt sich aus. Wenn Jäger und Landbewirtschafter an einem Strang ziehen, sind solch positive Ergebnisse möglich“, so Wildmeister Klaus Mordhorst, Sprecher der Jägerschaft Groß Kreutz.  

Im Jagdjahr 2014/15 wurden im Land Brandenburg insgesamt 3.092 Feldhasen erlegt. 63 Prozent der Strecke sind Verkehrsopfer. Im Land Brandenburg verzichten die Jäger freiwillig auf die Bejagung von Feldhasen bei Gesellschaftsjagden.                                                               

 Mit freundlichen Grüßen

Tino Erstling

 

LJVB wehrt sich erfolgreich gegen tendenziöse Berichterstattung im RBB
Der Landesjagdverband kritisierte die einseitige Darstellung des am 19.02. gesendeten Beitrags „Zuviel Wild im Wald: Schießen Brandenburgs Jäger zu schlecht?“ Der RBB gestand daraufhin Versäumnisse ein und sagte zeitnah eine ausgewogene Berichterstattung zu.   

Michendorf, 23.02.2016. In den Abendsendungen „rbb aktuell“ und „zibb“ des Rundfunk Berlin Brandenburg am 19.02.2016 wurden in dem Beitrag „Zuviel Wild im Wald: Schießen Brandenburgs Jäger zu schlecht?“ schwere Vorwürfe gegen die Brandenburger Jägerschaft erhoben. Tenor: Die Jäger schießen zu wenig und zu schlecht, deshalb könne der Wald nicht wachsen. Die Vorwürfe, auf die sich die Sendung stützt, werden vom Ökologischen Jagdverein erhoben. Hierbei handelt es sich um eine kleine Lobbyorganisation von rund 80 Mitgliedern, die den radikalen Abschuss von Rehen und Hirschen fordert und sich vor allem aus Waldbesitzern und Förstern zusammensetzt. Als Verstärker der Attacke wurde Helmut Brücher vom BUND eine Bühne geboten, der in der Vergangenheit immer wieder durch jagdfeindliche Äußerungen auffiel. Was fehlt, ist die Stimme der 9.600 Jäger, für die der LJVB spricht. Sie sind der direkte Adressat der Unterstellung. Liegt hier ein Versehen vor? Nein. Die Interessensvertretung der Brandenburger Jäger wurde sehr wohl um eine Stellungnahme vor der Kamera gebeten. Ein Termin war bereits vereinbart. Dieser wurde jedoch vom RBB kurzfristig abgesagt. Stattdessen gab LJVB-Geschäftsführer Georg Baumann per Telefon eine Stellungnahme ab. Nur gesendet wurde sie nicht. Das ist nicht hinnehmbar.

Nicht akzeptabel ist auch die Anmoderation in „rbb aktuell“, in der die Vorwürfe des Ökologischen Jagdvereins unkritisch übernommen wurden. Der LJVB kritisierte telefonisch und schriftlich die tendenziöse Berichterstattung zum Thema Jagd und forderte eine angemessene Möglichkeit, auf die Schmähungen zu reagieren. „Es kann nicht sein, dass mit öffentlichen Geldern Stimmung gegen Jäger gemacht wird und diese nicht die Möglichkeit erhalten, darauf zu antworten. Hier wurde mehr als schlampig gearbeitet. Der RBB hat einen Bildungsauftrag und ist zu einer ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet. Der vorliegende Beitrag lässt beides vermissen.“, so Tino Erstling, Pressereferent des LJVB.

Der RBB reagierte prompt. In einer schriftlichen Stellungnahme räumte der verantwortliche Redaktionsleiter Versäumnisse ein. Die „unausgewogene Form der Berichterstattung entspricht nicht unseren üblichen Standards“, heißt es in der Email.

„Dass der RBB nun binnen weniger Stunden Fehler eingestanden und zeitnah eine ausgewogene Berichterstattung zugesagt hat, freut uns“, erklärt Georg Baumann, Geschäftsführer des LJVB. „Wir gehen davon aus, dass der künftige Umgang miteinander wieder so vertrauensvoll und fair sein wird, wie er dies in der Vergangenheit war.“ 

 

Mit freundlichen Grüßen

Tino Erstling

Zwei Wölfe bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn A10 getötet

Michendorf, 10.02.2016. Auf der Autobahn A10 zwischen der Abfahrt Ferch und dem Autobahnkreuz Potsdam kamen heute in den frühen Morgenstunden vermutlich zwei Wölfe bei Verkehrsunfällen zu Tode. Dies bestätigte Jens-Uwe Schade, Sprecher des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Nachdem Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) einen verdächtigen Tierkadaver auf dem Mittelstreifen gemeldet hatten, beauftragte das Landesamt für Umwelt den Wolfsbeauftragten des LJVB, Robert Franck, mit der Bergung. „Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei den getöteten Tieren um zwei weibliche Wolfswelpen, die mit Ihrem Rudel die Autobahn versucht hatten, zu überqueren.“, so Franck. Letze Gewissheit bringe aber erst die Untersuchung im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), so der Experte.

Der LJVB ruft alle Jäger im Land Brandenburg auf, Hinweise auf den Wolf in ihren Revieren an den Verband zu melden. Umweltminister Jörg Vogelsänger und Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des LJVB, vereinbarten Ende vergangenen Jahres eine Kooperation zum Wolf. Grundlage ist das gemeinsame Ziel, zu einem möglichst umfassenden Wissen über die Verbreitung und Populationsstruktur des Wolfes in Brandenburg zu gelangen. Ein wichtiger Teil der Vereinbarung ist das gemeinsame Bemühen um aussagekräftige Informationen über den Erhaltungszustand und den Populationstrend des Wolfes. Sie sind die Voraussetzung für einen sachlichen Umgang mit dem Thema. „Deshalb unterstützt der LJVB gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz das Monitoring-Programm des Landes Brandenburg mit Schulungen zu Wolfskundigen.“, erklärt Bethe. Die über das ganze Land verteilten Wolfskundigen sind Ansprechpartner vor Ort und wissen, wie Wolfshinweise den strengen Monitoring-Vorgaben entsprechend protokolliert werden. Auf diese Weise sollen möglichst viele belastbare Hinweise gesammelt werden, um zu einer wissenschaftlich relevanten Bestandsermittlung zu gelangen.

Mit freundlichen Grüßen

Tino Erstling

 

 

Wenn die Bache zum Angriff bläst

Familienzuwachs bei den Wildschweinen. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) empfiehlt, Wald- und Feldwege nicht zu verlassen und Hunde beim Spaziergang anzuleinen.

Potsdam, 10.02.2016. Derzeit erblickt der Wildschweinnachwuchs in Brandenburgs Wäldern und Fluren das Licht der Welt. Nach einer Tragzeit von drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen werfen die Bachen bis Ende Februar ein bis acht Frischlinge, die drei Monate gesäugt werden. In den ersten Tagen nach der Geburt dulden die weiblichen Wildschweine keine Artgenossen in ihrer Nähe. Sie verlieren sogar die Scheu vor den Menschen und greifen mitunter sogar an, wenn sich jemand dem sogenannten Wurfkessel nähert.

„Zwischen Bache und ihre Frischlinge zu geraten, kann für Spaziergänger und Hunde gefährlich werden. Wir empfehlen deshalb dringend, die Wald- und Feldwege nicht zu verlassen und Hunde ausschließlich angeleint mitzuführen“, sagt Georg Baumann, Geschäftsführer des LJVB. „Spätestens wenn die Wildschweinmutter laut die Atemluft ausstößt, ist Gefahr in Verzug. Damit stellt die Bache unmissverständlich klar, dass sie mit vollem Einsatz bereit ist, ihre Frischlinge zu verteidigen.“, so Baumann weiter.

Wildschweine leben in Familienverbänden, sogenannten Rotten. Nur erwachsene Keiler sind Einzelgänger. Die Tiere vermehren sich sehr stark. Ihre Reproduktionsrate liegt bei bis zu 300 Prozent! Besonders problematisch sind die Schäden in der Landwirtschaft. Daher ist eine intensive Bejagung notwendig, auch als eine wichtige Präventionsmaßnahme im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) und andere Tierseuchen. 

Brandenburger Jäger haben im Jagdjahr 2014/15 insgesamt 70.857 Wildschweine erlegt, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 12 Prozent.

Wildschweine sind anpassungsfähige Generalisten und profitieren deshalb besonders stark vom Klimawandel. Dieser sorgt indirekt für ein immer üppigeres Nahrungsangebot: Eichen und Buchen produzieren in immer kürzeren Abständen mehr Früchte. Heranwachsende Wildschweine überleben so selbst harte Winter und erwachsene Tiere können Energiereserven für die Fortpflanzung anlegen.

Ein anderer Grund für wachsende Wildschweinbestände sind die tiefgreifenden Veränderungen in der Kulturlandschaft in den vergangenen 30 Jahren. Sie haben den Wildschweinen mehr Deckung und energiereiches Futter beschert – Stichwort Energiepflanzenanbau. Zudem sorgt der derzeit laufende Umbau zu naturnahen Wäldern mit hohem Buchenanteil in den nächsten Jahrzehnten großflächig für zusätzliche Nahrung.

Mit freundlichen Grüßen

Tino Erstling

 

Dr. Tino Erstling

Pressereferent/ Leiter Landesjagdschule

Landesjagdverband Brandenburg e.V.

Saarmunder Straße 35

14552 Michendorf

Tel.: 033205-2109-26,   Fax.:033205-210911

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   www.ljv-brandenburg.de

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Nummer VR77 mit genanntem Sitz eingetragen und beim FA Brandenburg als gemeinnütziger Verein registriert. Präsident ist Dr. Wolfgang Bethe, Geschäftsführer Georg Baumann. Der LJVB ist anerkannter Naturschutzverband und anerkannte Vereinigung der Jäger des Landes Brandenburg.

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